Wann Fenster austauschen?

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Schön dass Sie den Weg zu unserem Blog gefunden haben. Heute möchte ich mit Ihnen über ein Thema sprechen, das oft vernachlässigt wird, aber dennoch einen erheblichen Einfluss auf unser Zuhause hat: den Fenstertausch. Als Ihr zuverlässiger Begleiter in Sachen Wohnraumverbesserung möchte ich Ihnen wichtige Informationen zum Wann, Warum und Wie des Fenstertauschs liefern.

Denken Sie über einen Fenstertausch nach? Wesermarsch Bauelemente steht Ihnen zur Seite!

Brauche ich neue Fenster?

Der Zeitpunkt, alte Fenster auszutauschen, hängt oft mit ihrer begrenzten Energieeffizienz zusammen. Fenster, die vor 1995 hergestellt wurden, entsprechen nicht den aktuellen Dämmanforderungen. Die großen Glasflächen lassen Heizenergie leicht entweichen. Die aktuellen Vorschriften (Gebäude-Energie-Gesetz) setzen einen Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) von 1,1 W/m²K für die Glasfläche voraus. Alte Fenster können jedoch Werte von 5,0 W/m²K oder mehr aufweisen, besonders wenn sie sehr alt oder einfach verglast sind. Der Austausch wird daher empfohlen, um Energie zu sparen und den Wohnkomfort zu steigern.

Ein effektiver Wärmeschutz wird durch niedrige U-Werte erreicht. Typische Fenster mit einer 2-Fachverglasung haben einen U-Wert zwischen etwa 1,1 und 1,2 W/(m²K). Bei Neubauten strebt man Werte von 0,8 bis 0,9 W/(m²K) an, was durch die Verwendung hochwertiger Fensterprofile und einer 3-Fachverglasung erreicht werden kann.

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Hier sind die 7 wichtigsten Anzeichen für den optimalen Zeitpunkt eines Fenstertauschs:

Fenster, die älter als 20 Jahre sind, sollten ausgetauscht werden

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Moderne Fenster haben heute eine Lebensdauer von 40 bis 50 Jahren. Fenster, die in den 1980er und 1990er Jahren eingebaut wurden, können zwar noch grundlegend funktionsfähig sein, haben jedoch oft Schwierigkeiten, die heutigen Standards für Energieeffizienz, Wärmedämmung und Einbruchschutz zu erfüllen. Aus diesem Grund wird empfohlen, Fenster, die älter als 20 Jahre sind, auszutauschen.

Die Kunststofffenster von Drutex und Schüco sind mehrfach zertifiziert und erfüllen die aktuellen Standards in den Bereichen:

Energiesparen
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Wärmedämmmung
Wärmedämmung
Einbruchschutz
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1. Erkennbare Schäden an den Fenstern

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Fenster sind zwar widerstandsfähig, aber gleichzeitig ein präzise abgestimmtes Gesamtsystem, das seine Funktionen nur optimal erfüllen kann, wenn alle Komponenten reibungslos zusammenwirken. Zu den Bestandteilen eines Fensters gehören nicht nur der Rahmen und die Verglasung, sondern auch Scharniere, Mechanik, Dichtungen und die Verbindung zum Mauerwerk. Wenn sichtbare Schäden an einem Fenster auftreten, ist sofortiges Handeln erforderlich.

Risse und Spalten treten besonders bei älteren Holzfenstern häufig auf. In einigen Fällen können diese oberflächlich repariert werden, jedoch kann die volle Funktionalität des Fensters beeinträchtigt sein. Ebenso deuten Lücken im Übergang zum Mauerwerk, Risse im Fensterrahmen oder getrübtes Glas darauf hin, dass das Fenster nicht mehr intakt ist.

In den meisten Fällen wird ein Austausch empfohlen, da Reparaturen nicht immer möglich sind und neue Fenster langfristig oft wirtschaftlicher sind.

2.  Undichtigkeiten und Zugluft

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Wenn im Winter spürbare Kälte oder Zugluft von außen eindringen, sind dies klare Hinweise darauf, dass die Fenster nicht mehr ausreichend abgedichtet sind. Poröse Dichtungen stellen dabei oft die einfachste Ursache für Zugluft dar. Dichtungen an Fenstern können im Laufe der Zeit verschleißen und lassen sich in der Regel schnell austauschen. Wenn jedoch trotz aufgedrehter Heizung dauerhaft Zugluft besteht und die Räume nicht richtig warm werden, deutet dies darauf hin, dass die Fenster selbst nicht mehr intakt sind.

Auch wenn manche Bewohner den leichten Zug nicht als störend empfinden, ist es wichtig, undichte Fenster nicht zu vernachlässigen. Undichte Fenster führen zu kühlen Räumen und unnötig hohen Heizkosten. In Fällen von anhaltender Zugluft ist ein Austausch der Fenster in der Regel ratsam.

3. Veraltete Fensterverglasung

Fensterverglasung
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Die Verglasung von Fenstern spielt eine entscheidende Rolle für das Raumklima, die Wärmedämmung und den Sonnenschutz.

Generell gilt: Je mehr Scheiben in einem Fenster verwendet werden, desto besser ist die Wärmedämmung und Schalldämmung. Moderne Technologien ermöglichen heute Fenstergläser mit hervorragenden Wärmedämmwerten durch eine zweifache oder dreifache Verglasung sowie die Verwendung von Edelgasen in den Zwischenräumen.

Die Auswahl zwischen Zweifachverglasung und Dreifachverglasung für Fenster ist eine entscheidende Frage, da eine falsche Wahl entweder zu unnötigem Energieverbrauch oder dem Risiko von Schimmelbildung in den eigenen vier Wänden führen kann.

Einfach verglaste Fenster, bei denen nur eine Scheibe verbaut ist, sollten grundsätzlich ausgetauscht werden, da sie veraltet sind und den heutigen Standards nicht mehr entsprechen. Selbst bei doppelt verglasten Fenstern, die seit den 1970er Jahren verbaut werden, sind die Wärmedämmwerte nicht mit modernen Modellen vergleichbar.

In diesen Fällen könnte theoretisch auch nur die Verglasung ausgetauscht werden, doch dies ist nicht empfehlenswert. Einerseits sollten Fenster als Gesamtkonstruktion betrachtet werden, bei der alle Bauteile optimal aufeinander abgestimmt sein sollten. Andererseits passen viele moderne Verglasungen aufgrund ihrer Dicke nicht mehr in ältere Rahmen. Ein Austausch des gesamten Fensters ist daher in solchen Situationen die bessere Lösung

4. Innenkondensation

Kondenzwasser-Fenster
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Ein weiteres Anzeichen für ältere Fenster ist das Auftreten von Innenkondensation. Grundsätzlich ist dies keine außergewöhnliche Erscheinung, besonders nicht in den Wintermonaten. Kurzfristig betrachtet mag es auch kein Problem darstellen. Doch wird dieser Zustand über einen längeren Zeitraum beibehalten, wird er zu einem kritischen Faktor – sowohl für die bestehende Bausubstanz als auch für die Gesundheit der Bewohner. Der Grund hierfür ist die Bildung von Schimmelpilz. Insbesondere feuchte Holzrahmen an den Fenstern bieten einen idealen Nährboden für die Ausbreitung von Schimmelsporen. Dieses Problem betrifft häufig insbesondere einfachverglaste Fenster in älteren Gebäuden.

5. Störender Lärm von außen

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Eine übermäßige Geräuschkulisse von außen kann auf Undichtigkeiten in den Fenstern hinweisen. Wenn ein Fenster nicht richtig schließt, gelangen nicht nur Kälte und Feuchtigkeit ins Innere, sondern auch unerwünschter Lärm. Alte Fenster sind häufig nicht ausreichend schallgedämmt. Moderne Fenster hingegen verfügen standardmäßig über gute Schallschutzeigenschaften dank ihrer Mehrfachverglasung und Dichtigkeit. Insbesondere in lärmintensiven Gebieten oder an stark befahrenen Straßen kann es sinnvoll sein, in speziell schalldämmende Fenster zu investieren, um störende Geräusche effektiv auszusperren.

6. Einbruchschutz

Einbruchschutz
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Insbesondere Erdgeschosswohnungen sollten besonderen Wert auf einen effektiven Einbruchschutz legen. Veraltete Fenster stellen in Bezug auf die Sicherheit einen erheblichen Schwachpunkt dar. Denn nicht gesicherte und veraltete Fenster lassen sich von Einbrechern geräuschlos und mit minimalem Aufwand in wenigen Sekunden aushebeln

In Bezug auf Einbruchschutz bieten moderne Fenster bereits im Standard ein solides Sicherheitskonzept, das auf Wunsch sogar auf eine höhere Stufe (RC1, RC2 N, RC2) ausgebaut werden kann. Darüber hinaus ermöglichen neue Fenster die nahtlose Integration in Hausautomationslösungen (Smart Home) und können mit automatischen Lüftungssystemen ausgestattet werden. Der Fensteraustausch eröffnet somit eine Vielzahl von Möglichkeiten, um Wohnkomfort, Sicherheit und Energieeffizienz zu optimieren.

Ausführliche Informationen zum Einbruchschutz von Fenstern finden Sie hier.

7. Hohe Heizkosten

Hohe Heizkosten
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Ein weiteres deutliches Anzeichen für undichte oder veraltete Fenster sind unerklärlich hohe Heizkosten. Viele Hausbesitzer und Mieter stehen am Ende des Jahres vor der Herausforderung, hohe Heizkostenabrechnungen zu verstehen, obwohl es sich in den Innenräumen nie richtig warm anfühlte. In solchen Fällen ist es ratsam, einen genauen Blick auf die Fenster zu werfen.

Veraltete und undichte Fenster lassen einen erheblichen Anteil der Heizenergie ungenutzt entweichen. Wärme verliert sich durch Ritzen, Spalten und nicht wärmegedämmte Glasflächen. Gleichzeitig dringen Kälte und Feuchtigkeit ins Innere, was ein unangenehmes, kühl-feuchtes Raumklima verursacht.

Wenn Ihre Heizkosten unerklärlich hoch sind, könnte ein Fensteraustausch in Betracht gezogen werden. Moderne Fenster bieten nicht nur ein verbessertes Raumklima und behagliche Wärme im Winter, sondern führen auch zu spürbaren Energieeinsparungen im Vergleich zu veralteten Modellen. Zudem tragen sie zur Schonung der Umwelt bei, indem sie Heizenergie effizient nutzen und den langfristigen Verbrauch reduzieren.

Gut zu wissen!

KfW
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Wenn Sie ihre Fenster austauschen und damit die Energieeffizienz ihres Hauses verbessern möchten, haben Sie die Möglichkeit, Fördermittel der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) und BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) in Anspruch zu nehmen.

Es ist jedoch von entscheidender Bedeutung, sich frühzeitig darum zu kümmern!

Ausführliche Informationen zu Fördermitteln der KfW und BAFA von Fenstern finden Sie hier.

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